Ein Umschlag in der Post und dann ein zweiter… {Rezension/Werbung}

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Neulich erhielten wir Post. Als ich es aufmachte war darin ein Rätselheft: „Neue krasse Kunst Rätsel“ ich blätterte es durch und dachte mir: „naja, nett gemacht“ aber in Wirklichkeit sprach es mich nicht an. Ich legte es in die Ecke und vergaß es ein wenig. Mein jüngster Sohn (das Kind, das immer irgendwo rum turnt und kaum mal still sitzen kann und will) entdeckte es und schlagartig war es weg. Immer wieder saß er am Basteltisch oder lag auf der Couch. Das Buch vor sich und einen Stift in der Hand löste er die kniffligen Aufgaben. Gelegentlich fragte er: „Wer hat das gemalt“ und das war für mich nicht immer leicht zu beantworten, denn im Lösungsteil durfte ich nicht nachsehen – so seine Regeln.

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Seine Bewertung: „Also es ist toll. Es ist wirklich witzig. Die Rätsel sind manchmal schwer und manchmal leicht.“

Meine Bewertung: „Ich hätte nicht erwartet, dass eines meiner Kinder das Heft wirklich verwendet.“ – Ich wurde tatsächlich von meinen Kindern überrascht – die teilweise zu zweit dran saßen und sich erstaunlich ruhig und geduldig mit den Rätseln beschäftigten.

Dann kam nochmal Post.

Also genau gesagt: gestern kam Post. Darin ein Buch und schwupp hatte die Lesseratte (Kind3) es in der Hand: „Wie kommt das U-Boot in den Garten“ Herausgegeben von der Stiftung Bauhaus Dessau, mit Text von Ingolf Kern und sehr gelungenen Illustrationen von Hanna Zeckau.

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Kind3 liebt Bücher und hat auch dieses verschlungen. Er fand es ganz gelungen. Allerdings fand er (der mit 9 Jahren schon Hobbit und Harry Potter gelesen hat) das Buch etwas verwirrend und stellte hinterher die Frage: „Was ist ein Bauhaus?“ Also nahm ich das Buch zur Hand und las ein wenig… die Illustrationen sind extrem ansprechend und das Buch vermittelt die Bedeutung der verschiedenen Materialien… allerdings beschränkt es sich im Text zu sehr auf die Architektur (Design und Möbel kommen kaum zur Sprache) und es ist wirklich keine klare Erklärung darin zu finden, was Bauhaus ist/war. Das ist irgendwie schade, denn ein wenig Bauhaus ist bei uns sogar zuhause zu finden …

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Aber das Buch führte dazu, dass ich mit meinem Sohn über Kunst, Architektur, Schuhkartons und Möbeldesign geplaudert habe… Und ein Buch, das dazu führt, dass mein Kind Fragen stellt, so ein Buch finde ich großartig.

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9 Gedanken zu “Ein Umschlag in der Post und dann ein zweiter… {Rezension/Werbung}

  1. Super!
    So sind Kinder, immer für eine Überraschung gut 🙂
    Aber, hättest du ihnen ein Rätselheft oder das Buch zu Weihnachten geschenkt, wäre es wahrscheinlich nicht so gut weggekommen – ist jetzt nur so eine Vermutung 🙂

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  2. Ich meine das nicht böse, aber ich wünschte, es würde aufgehört, erkennbare Bilder von Kindern so öffentlich zu posten. Jeder kann die speichern und verwenden. Das Kind wird erkannt und hat keinen Einfluss darauf. VG

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    1. Glaubst du wirklich, das größte Problem meiner Kinder ist, mit einem Buch auf einem Foto sichtbar zu sein?

      Ich sag mal so: wenn ich mit meinen Kindern unterwegs bin und angepöbelt werde – neben den Kindern – darunter leiden die Kinder.

      Himmel. „Ich meine das nicht böse, aber…“ spar dir den Mist. Er hat übrigens das Bild selbst aussuchen dürfen und war mit der Veröffentlichung einverstanden – Bild und Text.

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      1. Nein, ich glaube nicht, dass es das größte Problem deiner Kinder ist. Das macht aber für meine Aussage keinen Unterschied. Es war ne Anmerkung von mir (was das „ich meine es nicht böse“ unterstreichen sollte). Kein Grund mich anzupampen. Viele Leute denken da einfach nicht drüber nach. Du offensichtlich schon, dann ist doch alles gut und verantwortet und sicher.

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        1. Ich denke sehr viel darüber nach,ich erlebe leider ständig, dass Menschen mir erklären, wie ich dies oder jenes zu machen habe. Ich soll meine Kinder nicht zeigen, soll nicht über Sexualität schreiben, soll nicht ins Schwimmbad und wenn, dann niemals in die Damendusche

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          1. Ok, verstehe. Mein Kommentar hat nichts damit zu tun gehabt, wer du bist, was dein Hintergrund ist oder wie du lebst. Ich kenne dich nicht. Er war nicht nur auf „deine“ Kinder bezogen. Ich hätte ihn bei jedem anderen auch geschrieben. Und so wie ich bei dir offensichtlich einen Nerv getroffen habe, trifft das Veröffentlichen von Kinderbildern auf frei zugänglichen Plattformen meinen. Jeder handelt auf Grundlage seiner Erfahrungen. Ich wollte dich nicht persönlich angreifen.

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          2. Haha, ja. Aber ich meinte damit, dass es mir egal ist, wessen Kinder das sind, wenn ich so etwas schreibe – deine, meine, die meiner Freunde. Sollte heißen, es hatte nichts mit Frau Papas Kindern per se zu tun.

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