Post…

Meine Briefträgerin ist nett. Sie merkt sich zwar meinen Namen nicht, weiß aber, dass ich in der Zeitung war und plaudert immer ein paar Sätze, wenn sie den Strichcode eines eingeschriebenen Briefes scannt. Heute erzählte sie mir von Glasscherben an der Kreuzung. Ich solle aufpassen, wenn ich mit den Kindern mit dem Fahrrad dort vorbei käme, meinte sie freundlich kopfschüttelnd. 

Der Brief, den sie mir gab, war von der Botschaft. Zwei Jahre nachdem meine Namensänderung rechtskräftig wurde, erhalte ich meine Originaldokumente zurück. Ich werde wohl nie erfahren, warum sie in der Ablage gelandet waren. Es ist nur eine der Anekdoten, die mir mit Behörden und Ämtern passiert sind. Hauptsache: Meine Originaldokumente sind wieder da. Das Gutachten, die Indikation, die Arztbriefe, die Urkunden (Hochzeit, Staatsbürgerschaft, Geburtsurkunden…)

Endlich kann ich also den Antrag für einen neuen Reisepass vorbereiten. Ich brauche nur noch eine aktuelle Meldebescheinigung und ein EU-Passfoto (ohne Kopfbedeckung).

Außerdem erhielt ich meine Visitenkarten für die Blogfamilia im Mai (zumindest die erste Variante, die andere sollte am Freitag kommen). Die Post war also erfreulich… Abgesehen von einem Brief der Rentenversicherung, an meinen deadname (da muss wohl noch reichlich Papier bewegt werden, bis die Namensänderung dort ankommt).

Psychisch bin ich heute stabil, ruhiger, ausgeglichener. Trotzdem noch im Schonbetrieb. Es fällt mir aber schwer, auf der Couch zu liegen, statt Bad und Küche zu putzen… Am Nachmittag werde ich ne Kleinigkeit machen (sonst dreh ich am Rad) 

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