Buchrezension – Wir machen uns die Welt

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Ich – also nein, eigentlich nicht ich, sondern meine Kinder durften ein Buch lesen und bewerten. Es handelt sich um „Wir machen uns die Welt“ von Birgit Hauska und Nina Waibel (erschienen im Verlag ATHENA – ISBN 978-3-89896-651-1).

Was ist #wirmachenunsdieWelt für ein Buch?

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Das Buch hebt sich schon mal optisch von den meisten in meinem Bücherregal ab. Kein Wunder, die Zielgruppe sind Leser*innen zwischen 12 und 17. Der kreative Guide für Jugendliche ist grafisch hervorragend gestaltet und in einer lockeren Sprache verfasst – verfällt aber nicht in einen Pseudo-Jugend-Slang.

Mit verspieltem Layout, kurzen Texten und vielen (sehr vielseitigen) Bildern bietet es Jugendlichen Anleitungen für kreative Projekte.

Also, fragte ich meinen 13-jährigen Sohn, ob er das Buch denn ansehen wolle, damit ich seine Meinung in meine Rezension einfließen lassen kann. Er, die Sportskanone der Familie, blätterte kurz durch, rümpfte die Nase und lehnte dankend ab.

Die nächste in der Reihe war meine 12-jährige Tochter. Sie hat viele kreative Ideen, die sie in Fotos und Videos umsetzt (musica.ly ist ihre zweite Heimat) und es vergeht keine Woche, in der sie nicht eine Packung Lebensmittelfarbe und andere Zutaten zu Knetmasse, Schleim oder einer tatsächlich essbaren Masse verarbeitet. Sie ist die Person im Haushalt, die sich mit ihren Freundinnen eigentlich für jedes Experiment zu haben ist.

„Könnte interessant sein“, „Klingt gut“, „Cool“, „Sollte man mal ausprobieren“ – nach 14 Tagen hatte meine Tochter das Buch mit vielen bunten PostIt Zetteln versehen.

Meine Tochter hatte erstmal 2 Wochen Zeit, dann fragte ich sie, ob sie etwas für die Umsetzung einer Idee brauchen könnte. Sie bräuchte nichts, es wäre ein tolles Buch. „Echt viele ziemlich coole Ideen,“ meinte sie. Und im Buch waren wirklich zahlreiche Stellen markiert. Also ließ ich ihr Zeit und bemerkte schmunzelnd, dass das Buch tatsächlich immer wieder an einem anderen Platz lag. Aber: sie hat auch nach mehr als einem Monat keine Idee aus dem Buch aufgegriffen. Ihr Feedback, als ich sie dazu fragte: „Klingt alles toll, aber irgendwie hat es mich nicht gereizt.“

pixlr_20170211151319148.jpgNun habe ich einen 8-jährigen Sohn zuhause, der Bücher regelrecht verschlingt. Eigentlich ist er ja zu jung für die Zielgruppe, aber er bat mich, das Buch auch lesen zu dürfen. Bereits am nächsten Tag zeigte er mit zwei Ideen, die er umsetzen wollte. Und: er will das Buch behalten. Selbstständig bastelte er eine Sockenpuppe und hat für die nächsten Wochen schon große Pläne. Besonders die technischen Projekte findet er faszinierend. Ich habe also in den nächsten Wochen einiges zu tun.

Natürlich habe ich mir das Buch auch selbst angesehen und kann zusammenfassend sagen: Es ist ein grafisch großartig gemachtes Buch, das 25 sehr kreative Ideen auf interessante Art vermittelt und zum Experimentieren einlädt. Es erinnert mich ein wenig an einige, der schönen Kochbücher, die ich habe: super Rezepte, verlockende Bilder, aber ich habe kaum etwas aus diesen Büchern nachgekocht.

 

 

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5 Gedanken zu “Buchrezension – Wir machen uns die Welt

  1. Ihr Lieben,

    wir danken Euch ganz herzlich für das positive Feedback und die Rezension zu unserem Buch ‚#wirmachenunsdiewelt – Ein kreativer Guide für Jugendliche‘ auf Eurem Blog.

    Beim Ausprobieren der unterschiedlichen Künstlerideen und dem Entdecken und Gestalten der Welt wünschen wir Euch weiterhin ganz viel Spaß!!

    Liebe Grüße
    Birgit Hauska

    Gefällt 1 Person

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