Tränen…

Gerade schrieb ich einen Text über das Verhältnis zu meinen Eltern, die sich ja nach dem Coming Out von mir abgewendet haben. Und nun sitze ich da, den Laptop auf dem Schoß, eine Ladung Taschentücher verbraucht und heule…

Ich verstehe nicht, wie man ein Kind nicht mehr lieben kann, nur weil es nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen kann.

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7 Gedanken zu “Tränen…

  1. Sowas macht mich auch traurig…
    Es ist doch unfair, dass sie nicht verstehen können dass ihre Tochter eben nie ein Sohn war. Leider kann man sich die Familie nicht aussuchen.
    Aber du hast sicher in deiner Frau jemanden, der dich nimmt wie du bist und dich auch so liebt.

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  2. Vermutlich ist es Vorraussetzung sich selbst annehmen zu können, um dies auch einem anderen zu ermöglichen – ich weiß es nicht.
    Deine Wahrheit ist so offensichtlich; so unübersehbar, dass sie nicht verleugbar ist; nicht geheim zu halten. Das ist in unserer Zeit wohl leider für viele jener taktischen, diplomatischen und beherrschten (Ironie) Menschen eine große Herausforderung.
    Wahrheit und Ehrlichkeit zu ertragen. Die Angst auszuhalten, nicht Massenkonform zu sein.

    Es tut mir sehr Leid, dass deine Eltern dich mit ihrer Furcht vor deinem Sein so verletzen.
    Wo sie doch dein Herz besser kennen sollten und könnten, als jeder andere.
    Und dieses Herz ihnen Freude und Liebe schenken könnte – wenn sie nur hin sähen.
    Ich kann dich nur virtuell umarmen und dir sagen, dass Du Wert bist.
    Egal, ob deine Eltern dies sehen können.

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  3. Genau das ist, was ich nicht verstehe, nicht nachvollziehen kann. Ich kann nachempfinden, dass das für Eltern erst schwer sein kann. Nicht, weil das eigene Kind so ist, sondern weil man sich für seine Kinder wünscht, dass sie es so leicht wie möglich haben im Leben. Aber ohne mein Kind – unvorstellbar. Wüsste nicht, was es TUN müsste, dass ich mich je abwenden könnte. Wie kann man sich da abwenden, wenn das Kind so IST?!

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  4. Hallo Nina, ich bin durch deine tollen tweets auf dein blog gestolpert und habe ein bisschen geschmöckert. Ich wollte dir nur sagen, du bist die heimliche Heldin meiner Tochter (6 Jahre alt), weil du „eine Frau bist und einen Pullermann hast, wenn du im Wald bist und mal musst, hast du es viel einfacher…“

    Gefällt 1 Person

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