Monat: Dezember 2016

Weihnachten war toll…

Vielleicht liegt es daran, dass ich durch die Entfernung zu meiner Geburtsfamilie (sowohl geografisch, als auch emotional) einfach viel Ruhe hatte… ich konnte dieses Weihnachten sehr genießen. Anders als in den letzte Jahren hatte ich keinen großen Druck und kaum Stress vor dem Fest. Die Kinder halfen beim Dekorieren und Aufstellen des Baumes und alles lief irgendwie sehr stimmig ab. Ich glaube, das Fest war das beste, das ich je hatte.

Ein kleines Geschenk machte mir heute meine Waage (ja, ich würde dieses Lügengerät am liebsten gegen ein Laufband tauschen, aber das ist eine andere Geschichte) … ich habe über ein Kilo weniger, als vor den Feiertagen. Wahrscheinlich hab ich also einfach nun eine halbe Körbchengröße weniger – bekannterweise nimmt man nie dort ab, wo es der erotischen Ausstrahlung dienlich ist. aber was soll’s ich fühl mich heute sehr wohl.

Für das kommende Jahr habe ich einen Vorsatz, besser gesagt, arbeite ich an einem Projekt. Ich habe festgestellt, dass es für trans Menschen relativ viele Anlaufstellen im Netz gibt, allerdings kaum sinnvolle und übersichtliche Informationen für Angehörige, Freunde, Kollegen,… mein Projekt soll genau dafür Informationen  anbieten. Ich überlege dazu auch Gastautor*Innen (gerade auch nonbinary) einzuladen.

Das neue Jahr kann also kommen 😉

Der 4. Advent

Die Weihnachtsvorbereitungen laufen auf vollen  Touren und erstmals seit Jahren bin ich nicht sicher, ob ich genug Geschenkpapier habe. Das Wetter kann sich nicht entscheiden, beim Blick aus dem Fenster sehe ich nur grau – nur 1 shade of grau.

Ein typischer Adventsonntag in unserer Familie sieht so aus: meine Frau und ich versuchen alles zu erledigen, für das unter der Woche keine Zeit war. Sie setzt sich gerade an die Nähmaschine, damit die letzten Bestellungen von Malkitteln noch vor Weihnachten ankommen werden können und ich sitze mit Kaffee und Tageslichtlampe am Laptop und schreibe Texte. die großen Kinder haben Papawochenende und die kleinen liefen gerade ins Kinderzimmer und ich höre Lego.

Es ist ein ganz normaler Tag, ein Tag ohne Besonderheiten. Nichts verrät, dass ich vor zwei Tagen eine tiefe depressive Krise hatte und noch eine gewisse Schwere in meinen Gedanken trage. Ich bin wieder stabil und konzentriere mich darauf, produktiv zu sein… etwas zu schaffen. Und später, wenn die Kinder fernsehen dürfen, setze ich mich dazwischen und knuddle die Kleinen ein wenig.

Ich wünsche euch einen schönen 4. Advent. Nehmt euch ein wenig Zeit für euch selbst und passt auf euch auf!

Der 3. Advent (die ungeschminkte Wahrheit) …

Hui, was für ein Wochenende. Bis gestern lag ich mit Magen-Darm-Infekt flach (ja, ich hab gefühlt mindestens 18 Stunden des Tages geschlafen) und am Abend musste meine Frau mit Kind1 ins Krankenhaus, weil er sich auf der Eisbahn den Kopf gestoßen hatte. Und ein Kind hatte kürzlich Kopfbewohner (Läuse sind um die Jahreszeit echt in Mode), es muss nochmal unter den Nissenkamm… es weihnachtet also sehr.

Normalerweise singen wir im Advent abends immer wieder, aber in diesem Jahr haben wir selbst das erst einmal geschafft. Gothseidank gibt es Deko, Kerzen und Plätzchen, sodass ein wenig Stimmung aufkommt.

Heute ist der 3. Advent. Es ist Sonntag und während die kleinen Sendung mit der Maus schauen, sitze ich am Laptop und schreibe einen Auftragstext. Ich will Euch etwas zeigen – etwas ziemlich persönliches. Normalerweise sieht mich niemand außer meiner Familie unrasiert und ohne Haarteil… Mein Mittlerer hat mich fotografiert und so kann ich mal zeigen, wir mein Kind mich sieht.

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Mit diesem privaten Einblick wünsche ich Euch einen schönen Adventssonntag 😉

Was ich an Christine Finke schätze…

Es gibt eine Bloggerin, die immer wieder in meiner Twitter TL auftaucht. Selbst, als ich ihr noch nicht folgte, war sie immer wieder präsent: es ist Christine Finke alias mama-arbeitet.

Aufgefallen ist Christine Finke mir, wegen ihrer Kommentare zu Familienthemen. Gerade wenn es um die soziale Absicherung von Familien ging, hat sie vielfach Denkanstöße geliefert. Ihr politisches und gesellschaftliches Engagement ist ausgesprochen selbstlos und zielstrebig. Mehrfach hat sie mit hashtags Aufmerksamkeit auf Schwachstellen der Gesellschaft erregt.

Ihre Kommentare und Texte sind durchdacht und geistreich. Ihr Einsatz für Familie, Kinder, Alleinerziehende sucht seinesgleichen. Christine Finke ist eine kluge Autorin, die für eine Verbesserung von sozialen Strukturen eintritt.

das musste mal gesagt werden. #wasichanChristineFinkeschätze

Transsexualität ist keine sexuelle Orientierung…

Nein, nein, nein… Wieso verdammt nochmal werden immer und immer wieder Homosexualität, Bisexualität und Transsexualität in einem Atemzug genannt?

Himmel: Trans sein ist KEINE sexuelle Orientierung. Trans können hetero, bi, homo, pan und was auch immer sein… trans sein hat absolut nichts mit sexueller Orientierung zu tun. Genauso wenig wie Homosexualität mit der eigenen Gender/Geschlechteridentität zu tun hat… da geht es um die sexuellen Präferenzen in der Partnerwahl.

(sorry, ich bin gerade wütend)