Horrormone…

Vor einigen Zeit wurde die Dosierung meiner Hormone verändert. Feinabstimmung sozusagen. Durch die Veränderung erlebte ich zum ersten Mal PMS.

Emotional ausgeglichen, wie ein Zitteraal begleitet vom Gefühl, dass ich mindestens vier Mägen zu versorgen hätte. Heißhunger wurde mein Begleiter. Ganz egal ob ich etwas gegessen hatte oder nicht oder ich sogar mitten beim Essen saß: ich hatte Hunger! Und dieses Gefühl wirkte sich wiederum auf das Gefühlsleben aus.

Nun bin ich ja von Natur aus keine besonders ausgeglichene Person. Ein Zusammenleben mit mir ist alles andere als leicht. Gothseidank ist meine Frau mindestens gleicht geduldig, wie sie dickköpfig ist und bietet mir, wenn nötig, auch die Stirn. Hormonell aufgeschaukelt pralle ich mit ordentlicher Wucht gegen ihre geballte Sachlichkeit.

Frau Papa: Gewöhnt man sich an PMS?
Frau Mama: Öhm….. Man nimmt es einfach hin irgendwann
Frau Papa: Ich überlege, ob es ich das emotionale Chaos auf Dauer aushalten kann
Frau Mama: Du bist ne Frau. Du musst das aushalten

Gut. Dann mach ich das mal. Augen zu und durch. Und einen Dobermann in den Kühlschrank sperren – für alle Fälle.

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7 Gedanken zu “Horrormone…

  1. Ok, darf ich nachfragen, wie das bei dir hormonell abläuft?
    PMS wird doch verursacht durch den Abfall des Schwangerschaftshormon, wenn keine Schwangerschaft da ist, oder so… Bekommst du dann unterschiedliche Hormone (bzw. Dosierungen) über den Monat verteilt? U mit welchem Zweck? Könnte man dich nicht auch in einen hormonellen Schwangerschaftsdauermodus versetzen?
    Denn eine richtige Menstruation musst du ja nicht durchmachen, oder?

    Ich hoffe, die Fragen sind nicht zu persönlich …
    Liebe Grüße
    Nadine

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    1. Hallo Nadine,

      Theoretisch wären meine Hormonwerte stabil auf einen Wert eingestellt. Das führte aber zu emotionalen Zuständen, wie viele Frauen in der Schwangerschaft beschreiben:
      Übersensbel, emotional instabil, teilweise wie ein Nervenzusammenbruch,… Und das ganze Programm teilweise jede Stunde mal durch. Jeden Tag.

      Daraufhin wurde von meiner Ärztin empfohlen, die Dosierung wöchentlich minimal zu verändern… Also eine Woche „normal“, eine Woche lang 30% höher, eine Woche wieder normal und die letzte Woche 30% weniger. Das führte sehr schnell zu einer Stabilisierung des Gefühlslebens. Der Nachteil ist natürlich, dass ich einmal im Monat die Hormonkurve runter rutsche… Wie jede Frau mit einem körpereigenen Zyklus auch. Entsprechend passt der Begriff PMS irgendwie recht gut, auch wenn es sich in den Feinheiten wahrscheinlich unterscheidet.

      Lg,Nina

      Gefällt mir

      1. Danke u ja, das macht Sinn :o)
        Wenn ich dran denke, wie sensibel u vor allem nah am Wasser gebaut ich während der Schwangerschaften war, dann wöllte ich das auch nicht jeden Tag haben.
        Da ertrag ich lieber eine Woche Miesmuschligkeit pro Monat ;o)

        Nadine

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