Endlich wieder schwimmen…

Heute Mittag kam mir eine Idee. Als ich meiner Frau beim Mittagessen gegenüber saß und der Regen gegen das Fenster prasselte, kam mir ein Gedanke. „Ich könnte mit den Jungs ins Schwimmbad gehen“, sagte ich.

Eigentlich ist an dem Gedanken nichts besonderes, oder? Zuletzt waren wir vor zwei Jahren im Schwimmbad. Dafür gibt es viele Gründe. Im letzten Jahr hatte mein jüngster Sohn Paukenröhrchen und, um ganz ehrlich zu sein, hatte ich im letzten Jahr noch nicht die Selbstsicherheit, um mich in einem Badeanzug in der Öffentlichkeit zu bewegen. Im Jahr davor habe ich im Schwimmbad noch „männliche“ Badekleidung getragen. Das war nicht leicht, aber es war Teil des fließenden Übergangs, den ich mit meiner Frau, zum Schutz der Kinder vereinbart hatte. Es ist übrigens bemerkenswert, wie doof man als „Mann mit Nagellack“ angestarrt wird.

Heute war das Wetter nicht gerade ideal für den Garten und so passte dieser Gedanke einfach super. Die großen Kinder verbringen das Wochenende bei ihrem Biopapa, als waren nur die beiden Kleinen bei mir. Schon als ich die Badehosen heraus legte und die Tasche packte, war die Freude riesig. In den letzten Wochen hatte gerade der Kleinste immer wieder gefragt, wann wir wieder Schwimmen gehen.

Vielleicht sollte ich noch eine Kleinigkeit erwähnen. Meine Frau, die bei meinen Schritten in die Öffentlichkeit immer Begleitung, Beratung und persönlicher Schutzwall war und ist, konnte heute nicht mit kommen. (Wünscht ihr gute Besserung, sie liegt mit Halsentzündung auf der Couch, während ich diesen Eintrag verfasse).Entsprechend war ihr Frage auf meinen ausgesprochenen Gedanken verständlich. Sie fragte mich, ob ich mir zutrauen würde, allein mit den beiden ins Schwimmbad zu gehen. Und ja, ich war mir sicher, das würde klappen.

Also packte ich die Badetasche. Mein Mittlerer kam von der Schule, freute sich riesig und wir drei gingen los. Der Weg sollte eigentlich kurz sein, über den Geldautomaten zum Bus – mit knapp 80 Cent wären wir nicht weit gekommen. Am Geldautomaten dachte ich mir, der Tag will mich verarschen. Der Automat versuchte nicht einmal sie anzunehmen. Auch der zweite streikte. Meine Kinder sahen mich traurig an. Ich hatte keine Lust aufzugeben, also ab zur Filiale meiner Bank. Die Warteschlange war kurz, aber wir standen dort eine gefühlte Ewigkeit. Am Schalter ging die Karte noch immer nicht. Auch die manuelle Eingabe der Bankdaten und nach Vorlage meines Ausweises mit meinen alten Namen schlug fehl. Es war mir egal. ich hatte mir in den Kopf gesetzt, heute mit den Jungs ins Schwimmbad zu gehen und das würde mir dieser Tag nicht verderben. Nach einem sehr langen Telefonat der Dame am Schalter habe ich dann endlich Geld bekommen. Wir hatten inzwischen fast eine Stunde Zeit verloren. Selbst das war mir egal.

An der Kasse des Schwimmbades mustert mich die Dame kurz. „Wir schließen bald“, sagte sie sehr leise. In meinem Kopf warf ein kleines wütendes Mädchen ihre Krone gegen die Wand und stampfte auf. „Wann genau?“ – „Um 18 Uhr“ – „In einer Stunde?“ EGAL! Mit den Jungs hoch, Klamotten wechseln, Schwimmflügel aufpusten und anlegen und ab Richtung Wasser. Glauben Sie mir, auch wenn viele Menschen mich als Mann betrachten, ich hatte kein Bedürfnis durch den Eingang für Männer zu gehen (trotz der Jungs). Gerade junge Männer reagieren echt nicht vorteilhaft auf mich. Also duschten wir zwischen nackten rundlichen Frauen und ihren Kindern. Ich wurde lächelnd bemerkt, aber keine Ablehnung.

Meine Kinder genossen die Zeit. Eine Stunde kann, wenn sie mit mit genug Kinderlachen gefüllt wird, unendlich schön und wertvoll sein. Als die beiden im Schwimmlernbecken tobten, war mir egal ob mich jemand ansehen könnte. Sie lachten und planschten. Nebenbei sprach eine altere Dame mit mir.

Die Stunde verflog trotz aller Intensität. Es war gut, alles war gut.

Der Erlebnisbericht endet hier. Was ich jetzt noch zu sagen habe, klingt vielleicht oberflächlich, aber es ist teilweise der Grund für mein inzwischen selbstsicheres Auftreten. Ich habe einen zweiteiligen Badeanzug, der mir gut passt. Meine Frau hat mich beim Kauf beraten und ich bin begeistert davon. Und ich kann mich auch im Schwimmbad auf mein Make-Up verlassen. Grundierung, Augenmakeup, alles wisch- und wasserfest. Ich habe es in der Badewanne getestet und im Garten… es hält bei Schweiß und Regen (nur der beständig wachsende Bart schiebt sich nach einiger Zeit durch die Pigmentschicht – nobody is perfekt).

Meine Haare und mein Haarteil waren nass, mein Gesicht ebenso – ich hatte am Weg zum Schwimmbad auch reichlich geschwitzt. In der Umkleide sah ich mein Gesicht und war positiv überrascht – leider mussten wir uns beeilen (das Schwimmbad wollte schließen) also konnte ich kein Foto machen. Zuhause, als ich vor dem Spiegel stand, nahm ich meine Kamera. Hier seht ihr mich, unretouchiert, ungefiltert, ohne nachzuschminken (kein Puder – nichts).

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Selfie nach dem Schwimmbad

Das Lächeln, das verdanke ich meinen Kindern (und ein wenig dem Genuss endlich wieder im Wasser sein zu können).

 

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89 Gedanken zu “Endlich wieder schwimmen…

  1. auch wenn ich deine Situation einfach mal stehen lassen will, auch wenn nicht nachvollziehbar (Hetero und Frau) würde ich dich doch bitten, deine Einstellung zum duschen bei den Frauen nochmals zu überdenken. Du schreibst, dass du angepöbelt wirst bei den Männern und deshalb die andere Dusche benutzt hast – das kann ich irgendwo auch noch verstehen. Ich jedoch habe 4 Töchter, und die wünsche ich geschützt zu sehen. Ohne Angst zu haben, dass sie schutzlos Blicken ausgesetzt sind.

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      1. Soweit ich weiss gibt es eine Altersgrenze für Jungs in der Frauendusche. Und ja, genetisch gesehen bist du ein Mann, und lebst mit deiner Frau zusammen. Gründe genug, dass jungen Mädchen einen sicheren Raum vor den Blicken eines Mannes gegönnt sein soll. Auch wenn du dich nicht als Mann fühlst. Im Freibad kann man draussen duschen, im Hallenbad gibt es doch sicher auch geschlossene Duschen, oder? Es gibt für alles zwei Seiten – deine, die ich durchaus sehe – und meine, die für meine Mädchen (und mich) einen geschützten Raum fordere.

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        1. Ich bin eine Frau. Und ich lebe mit meiner Frau zusammen. Und mit unseren Kindern. Und definitiv nicht an Mädchen interessiert.

          Nein, es gibt keine geschlossenen Duschen. Ich fände es aber okay, wenn du und deine Töchter solche in Anspruch nehmen wollt.

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    1. Ich muss nochmal fragen, wovon deine Töchter geschützt werden müssen?

      Was für Blicke meinst du? Mich interessieren Mädchen null… Du willst also eine Dusche nur für hetero Frauen?

      Ich soll, als mehrfaches Vergewaltigungsopfer und Frau durch die Männerdusche, weil meine Blicke jemand treffen könnten? Im übrigen werde üblicherweise ich weit mehr angestarrt, als ich glotzen könnte.

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    2. Nun, dann frage ich mich, wo ich deiner Meinung nach duschen soll, Motessa.
      Weiblich, pansexuell – in der Männerdusche, weil Frauen vor meinen Blicken geschützt werden müssen?
      Ist eine ernstgemeinte Frage.

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    3. Vor wessen Blicken wollen Sie Ihre Kinder schützen? Vor denen einer Frau im Männerkörper? Warum? Warum nicht auch vor denen der anderen Frauen (könnte ja eine Lesbe darunter sein) oder denen der anderen Mädchen (die Ihre Töchter vielleicht mobben, weil sie zu dick, zu dünn, zu blond, zu blass, zu behaart unter den Achseln oder an den Beinen sind)?
      Und warum nur unter der Dusche? Warum nicht auch im Schwimmbad, auf dem Sportplatz, auf der Straße, in der Bahn, in der Schule, im Leben überhaupt?
      Merken Sie was? Es ist nicht die Frau im Männerkörper, die Ihnen Angst macht, es ist das Leben als solches, sie projizieren ihre Ängste lediglich auf eine einzelne Person, weil die „anders“ ist. Und das ist sehr, sehr unfair und verletzend.
      Wenn sie Ihre Töchter schützen wollen, vermitteln Sie ihnen Selbstbewusstsein. Das ist kein absoluter Schutz, hilft aber, nicht überall Gefahren zu sehen, sondern sie dann zu erkennen, wenn sie tatsächlich drohen und dann adäquat zu handeln.

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    4. Welch ein Schwachsinn!
      Nicht nur, dass du damit ALLE Männer als potentiell pädophil bezeichnest… NEIN, du forderst auch noch Schutz vor eingebilderen Blicken eventuell anwesender lesbischer Frauen. UND kleinen Jungs.
      Hab ich wen vergessen?
      Tipp meinerseits: schließ dich und deine Töchter (an die du WIE gekommen bist? Im Dunkeln?) zu Hause ein, dort seid ihr vor sämtlichen Blicken, von wem auch immer, „geschützt“.
      Für unvermeidliche Ausgänge empfehle ich dann ne Burka oder ähnliches.
      Göttin…. ich habe lange nicht mehr so einen geistigen Unfug gelesen.

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    5. Ich als Cis-Hetero-Frau verstehe Montessas Problem nicht.
      Aber gut, ich hasse Schwimmbäder bzw. Umkleidekabienen eh. Ich hasse Badeanzüge, fühle mich nackt und schutzlos darin. Es erinnert mich an die Hänseleien, die ich als dickes Kind und dicker Teenager ertragen musste.
      Für mich macht es aber absolut keinen Unterschied, ob den Müttern dieser Damen, deren (vermutlich auch bloss eingebildeten) Blicke ich hasse, bei der Geburt gesagt wurde „Es ist ein Mädchen!“ Oder „Es ist ein Junge!“

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    6. Hallo motessa,

      da ich glaube, dass du überhaupt nicht merkst, was für einen Unsinn du von dir gibst, möchte ich mal folgendes erklären:

      NEIN, Nina muss ihre Einstellung zum duschen nicht überdenken. Sie ist eine Frau und gehört in die Damendusche. Ganz einfach. Um dich von deiner Palme herunterzuholen, kann ich dir aber versichern, dass Nina sich in der Dusche nicht komplett entkleidet hat. Aus Rücksicht auf die anderen Anwesenden. Die Rücksichtnahme bringst du nicht auf, wie man aus deinem Kommentar herauslesen kann.

      Natürlich möchtest du als Mutter deine Töchter schützen. Nahezu jede Mutter möchte ihre Kinder (egal ob Söhne oder Töchter!) beschützen und geschützt sehen. Aber: NIEMAND muss vor MEINER Frau geschützt werden. Sie ist eine Frau, ist eine Frau, ist eine Frau. Zufällig im nach außen hin männlichen Körper geboren worden. Und bei Gott, wir haben das auch noch ausgenutzt, um selbst Kinder haben. Und nicht nur Söhne, sondern – da wirst du jetzt erstaunt sein – auch eine TOCHTER! Du unterstellst Nina in Deinem (nächsten) Kommentar Pädophilie und wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich Dich gerne wegen Verleumdung und Rufmord anzeigen bzw. dies meiner Frau empfehlen. Aber da ich ja glücklicherweise ein friedliebender Mensch bin, kann ich dir nur raten, deine Wortwahl und Unterstellungen arg zu überdenken.

      Leider bekommen Deine Töchter, die du ja geschützt sehen möchtest, offenbar nicht vorgelebt, wie man tolerant das Anders-Sein von anderen Menschen schützen kann,den auch die haben ein Recht auf Schutz. Stattdessen unterstellst du meiner Frau, sie würde Mädchen angaffen. Natürlich ist es immer einfacher, sich innerhalb seines eigenen Horizonts zu bewegen, als einfach mal darüber hinaus zu schauen. Aber vielleicht ist das bei dir aufgrund eines begrenzten Horizonts schlichtweg nicht möglich.

      Ich kann mir für Deine Töchter nur wünschen, dass sie weltoffenere und tolerantere Erwachsene werden, als du es bist.

      LG
      Ninas Frau (so richtige echte Frau! Die nach Deiner Definition sogar in die Damendusche darf!)

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    7. Wenn deine Tochter geschützt sein soll dann pack sie in Watte und bleib daheim…unmöglich dieser Kommentar, er möchte eine Frau sein…wo soll er hin..das ist Deutschland , nur nicht über den Tellerrand schauen..

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      1. „er“ möchte keine Frau sein… Ich versuchte seit dem Kindergarten ein Mann zu sein, weil andere das von mir erwarteten… Ich gäbe viel dafür, wenn ich das einfach machen könnte. Ich bin eine Frau – gefangen in einen Körper, der nicht zu meiner Seele passt.

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  2. @motessa
    Nur weil sie mal ein Mann war soll sie im die andere Dusche und sich als FRAU dort angaffen lassen?!
    Ich glaube es hackt!

    Fragt sich wer hier andere Frauen in der Umkleidekabine anstarrt, um sicher zu gehen das nix weggegafft wird!

    Lass mal dein Hormonstatus checken, vielleicht musst du nochmal in die Pubertät um nachzureifen.

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  3. Hallo Nina
    Ich finde das du genau das richtige gemacht hast, ich wüste nicht was du in einer Männer Dusche machen sollst! Du bist eine Frau und deswegen finde ich es voll in Ordnung wenn du auch die dafür vorgesehene Frauen Dusche verwendest! Ich freue mich für dich und deine Kinder das es euch so gut gefallen hat und es hat euch mal sicher richtig gut getan!! LG.

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  4. @motessa

    Wer gibt dir eigentlich die Sicherheit das die anderen,“richtigen“, Frauen dir und deinen Töchtern nix weggegaffen?

    Gibt auch böse Frauen, nicht nur Männer oder sind Lebewesen generell böse wenn sie nicht in deine Schubladen passen?!

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  5. Lieber Himmel. o__o

    motessa, ich habe wirklich selten etwas derart Gedankenloses gelesen. Laut deiner Argumentation gehört dann letztlich jede Cisfrau, die (auch oder ausschließlich) auf Frauen steht, ebenfalls in die Herrendusche. Von den ganzen weiteren Vorurteilen und Unterstellungen ganz zu schweigen.

    Die Frauendusche ist für Frauen da, und dazu zählen Transfrauen ebenso wie Cisfrauen. Dass man hierzu überhaupt eine Diskussion anfangen muss, ist traurig.

    Liebe Nina, ich freu mich, dass du und deine Kinder ein schönes Erlebnis hattet – lasst euch diese von niemandem wegnehmen. ❤

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    1. Ich lese grad die Kommentare und sehe, was für eine heftige Lesbenfeindlichkeit hier vorgebracht wird: „Lesben in die Herrendusche“ „vor Blicken von Lesben schützen“ etc., und nicht nur von dir. Das hier ist offenbar eine lesbenfeindliche Versammlung. Kleiner Tip an euch: Frauen objektivieren andere Frauen nicht, ob sie nun lesbisch oder hetero sind oder was auch immer. Das Objektivieren von Frauen und sich dran Aufgeilen ist eine Spezialität der pimmeltragenden Menschen – hängt mit deren Sozialisation zusammen. Und wie hier mit motessa umgegangen wird, nur weil sie ein grundsätzliches Problem anspricht und wohl kaum Nina persönlich meint. Und wenn ich hier lese: „Frau im männlichen Körper“ „manche Frauen haben einen Penis“ wird klar, daß Ihr „Frau“ als Stereotyp versteht, Frauen Eigenschaften und Verhaltensweise zuschreibt, die sie von Männern unterscheiden, so daß Männer mit diesen Eigenschaften keine Männer sind. Das ist sehr rückschrittlich. Frauen sind einfach die, die der sich mit Eizellen fortpflanzenden Geschlechtskategorie angehören (egal, ob sie sich tatsächlich fortpflanzen können oder zu jung / zu alt / sterilisiert usw. sind), mehr nicht. Das ist nicht anders als bei Katze und Kater.

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      1. Du bezeichnest mich als übergriffigen Mann und sagst dann, andere verstünden Frau als Stereotyp?

        Du unterstellst anderen Lesbenfeindlichkeit – übrigens dabei auch einigen Lesben… Dein Blickwinkel ist für mich nicht nachvollziehbar und daher keine Grundlage für ein Gespräch. Da du offenbar kein Gespräch suchst, betrachte ich dich zukünftig bei solchen Angriffen als Troll.

        Trollen werde ich keine Plattform geben.

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  6. Übergriffiges Männchen mit typisch männlicher Anspruchshaltung geht in die Frauen-Dusche… es gibt nicht umsonst Räume, die nach Pimmel-Trägern und Vagina-Habenden getrennt sind. Abgesehen davon, daß die bepimmelte Hälfte der Menschheit diejenigen ist, die 95 % aller Gewalttaten begeht und für die andere Hälfte gefährlich ist, ich hätte mich als Teenager mit einem Menschen männlicher Anatomie in der Dusche sehr unwohl gefühlt, da ich mit solchen bereits schlimme Erfahrungen gemacht hatte. Wenn du das nicht verstehst oder es ignorierst, zeigt dies, daß du keine Frau bist. Du fragst dich nur, wo du dich wohler fühlst, und wieder müssen es Mädchen und Frauen ausbaden. Die jungen Männer, die nicht vorteilhaft auf dich reagieren, sollten sich dran gewöhnen, daß es auch Männer wie dich gibt, dazu könntest du etwas beitragen.

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    1. Ich bin mehrfach Opfer männlicher Übergriffe und Vergewaltigung geworden. Daher ist eine Männerdusche für mich nicht benutzbar.

      Ich bin eine Frau. Mich übergriffig und männlich zu nennen, wegen einer Anatomie, die ich zu tiefst hasse… Starkes Stück.

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      1. Du sagst, Männer sind gefährlich und forderst im gleichen Atemzug Zugang zu Frauenräumen. Merkste selbst?

        Du BIST männlich und zwar wegen deiner Anatomie. Makeup und Haarteil etc. machen aus dir keine Frau. Wenn Männer dich anpöbeln, ist das noch lange kein Grund, in Frauenräume einzudringen.
        Setz dich mit Männern auseinander und fordere dort Toleranz ein.

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    2. Sie soll als Frau zu den Kerlen damit diese sich daran gewöhnen?!
      Nach dieser Lokig müssen auch Frauen mit Damenbart in die Männerdusche und „Weichei-Kerle“ zu den Frauen…

      Unglaublich!!! Leute ihr lebt im Jahr 2016!!! Oder seid ihr noch auf dem Stand der Einzeller und vegetiert noch vor euch hin?!?

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      1. „Frauen mit Damenbart in die Männerdusche“

        Richtig, Frauen mit Damenbart sind keine Männer, ebenso wie Männer mit Makeup und Perücke keine Frauen sind.

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    3. Bei solchen Kommentaren kommt mir wirklich die Galle hoch! Männer haben sich gefälligst daran zu gewöhnen, dass es solche Männer gibt?
      Erstens: Nina ist eine Frau. Ob da zufällig irgendwo ein Penis herumbaumelt oder gebaumelt haben könnte, ist irrelevant.
      Zweitens: Nicht nur Männer haben das zu akzeptieren, Frauen auch.

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      1. Nina ist noch nie eine Frau gewesen und wird es auch nie sein. Sie kann – als Mann – leben, wie sie mag, sich anziehen wie sie mag usw. Aber eine Frau wird sie nie sein, denn Frausein ist nichts zum Anziehen und keine Selbstauskunft oder ein Gefühl in der Vorstellung eines Mannes. Eine Frau ist ein erwachsener Mensch mit weiblicher Biologie.

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        1. Dir ist schon klar, dass es auch Menschen gibt, die z.B. scheinbar männliche Geschlechtsteile haben, aber dennoch einen weiblichen Chromosomensatz besitzen und andersrum? Die Geschlechtsteile beider Geschlechter unterlaufen im Mutterleib die gleiche Entwicklung und manchmal kommt es dabei zu Fehlern. So kommt es vor, dass es Vaginas gibt, die aussehen wie Penisse (und andersrum). So viel zur „Biologie“.

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    4. What the fuck!?
      Warum kann man denn Menschen nicht einfach mal so akzeptieren, wie sie sind? Nina ist eine Frau. Punkt. Was sie zwischen ihren Beinen hat, geht niemanden etwas an außer sie selbst. Dein Kommentar ist eine absolute Frechheit. Schäm dich! Redest du so auch mit den Leuten persönlich?

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  7. Hey Nina, ich wollte eigentlich nur kommentieren, dass ich mich gefreut habe, von Deinem trotz Bankalbtraum erfolgreichen Ausflug zu lesen. Ich finde es toll, dass Du das Selbstbewusstsein aufgebracht hast und mit gutem Gefühl belohnt wurdest!

    Jetzt habe ich mich hier durch die Kommentare gelesen und krümme mich ob der Aggression, die Dir entgegen schlägt. Man kann noch so aufgeklärt und offen sein, steckt man nicht drin, kann man diese Welle nicht kommen sehen. Ich zumindest nicht!

    Ich wünsche Dir ganz viel dickes Fell, damit die Wunden nicht zu tief werden. Liebe Grüße und gute Besserung an J.

    Und tolles Foto!

    Wünsche Euch ein schönes Wochenende
    Mieps

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    1. Danke… Ich habe eine ziemlich dicke Haut, was das angeht… Ich habe einen Blog über Transsexualität und Familie… Ich rechne mit solchen Leuten… Ich moderiere jeden Kommentar, auch die, die ich einfach durch einen Tastendruck verschwinden lassen könnte. Ich lasse auch andere Meinungen zu…

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  8. Was mich mal interessieren würde:
    Machen Männer eigentlich auch so’n Theater, wenn sich herausstellt, dass einer „der ihren“ seiner Mutter damals mit den Worten „Es ist ein Mädchen“ in die Arme gelegt wurde?

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  9. @ R.Forderlich

    Du raffst auch nix,gell?! Auch „richtige“* Frauen haben Haare auf der Oberlippe…

    Man ist das wie man sich fühlt und nicht das was die Gesellschaft in einem sehen will! Und da ist es sowas von Latte ob Geschlechtsteile zwischen den Beinen oder am Brustkorb baumeln…

    *als Frau in den weiblichen Körper hineingeboren

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  10. @R.Forderlich

    Wenn Frau sein nur biologisch sein kann, also von Geburt an das innere und das äußere stimmt. Was sind denn dann,vom Geburt an, unfruchtbare Männer und Frauen für dich?

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  11. Ich werde die Intoleranz mancher Leute nie verstehen.

    Hier am Strand ziehen sich alle Leute ungeniert an und aus , da keine Umkleidekabinen in der Nähe sind und jeder zu faul ist, die Kabinen abseits am Strand zu nutzen. Da ist es egal, wer sich wo umzieht – man tut sich ja nix. Aber im Schwimmbad wird ein Zinober draus gemacht…

    Vielleicht wäre es für die, die meinen, Kinder müssten vor Transgender geschützt werden, gut sich mit dem Thema zu beschäftigen um zu verstehen, über was sie da eigentlich herziehen.

    Wenn jemanden hier ein Transgender in der Dusche stört: Macht die Augen zu, dann seht ihr sie nicht mehr. (Achtung Ironie)

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  12. Liebe Nina,

    ich freu mich so für dich und deine Kinder! Schön, dass ihr einen guten Tag hattet.

    Ich bin geschockt, was für Kommentare auftauchen hier. Montessas Kommentar hat mich zunächst empört, dann zum Nachdenken und schließlich zu einer Meinungsänderung bewegt. Natürlich bist du eine Frau und gehörst als solche in die Damendusche und daran gibt es nichts zu rütteln! Natürlich möchte eine Mutter ihre Kinder schützen, daran gibt es auch nichts zu rütteln! Nur – wovor bitte sollen diese Kinder überhaupt geschützt werden? Vor den Blicken anderer Frauen? Da könnte ja jemand dabei sein, der auf Kinder steht, oder was? Oder sollen sie davor geschützt werden, zu erfahren, dass es eben noch mehr als schwarz oder weiß gibt? Das die Welt bunt ist und mehr Geschlechter existieren als cis-männlich und cis-weiblich? Und in dem Moment, als ich mich das fragte, fragte ich mich, warum ich eigentlich meinem Sohn verwehre, ohne Windel im Garten rumzulaufen. Weil ich Opfer von Kindesmissbrauch wurde? Traue ich dadurch wirklich jedem Mann zu, ein Pädophiler zu sein? Möchte ich die Integrität meines Sohnes schützen? Herrje, schwierig. Und ein weiter Weg. Jedenfalls habe ich gemerkt, dass mein eigenes Verhalten auch nicht ganz koscher ist – gut, dass man Meinungen ändern darf 🙂 Ich werde also versuchen, dem auf den Grund zu gehen und umzudenken.

    Und all denen unter den Kommentatoren, die ernsthaft glauben, Nina sei ein als Frau verkleideter Mann – wacht auf. Es gibt mehr als Penis = Mann, Vagina = Frau. Ich hoffe, ihr erkennt das, bevor eines Tages eines eurer Kinder auf euch zukommt und sagt, dass es im falschen Körper geboren wurde.

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  13. Ich habe jetzt tapfer alle Kommentare bis hierher gelesen. Dass es überhaupt solche negativen und „belehrenden“ Kommentare zu Deinem Schwimmbadbesuch gibt, das löst Fremdschämen in mir aus.
    Mehr sag ich nicht dazu. Ist sowieso alles wichtige zu den (einigen wenigen seltsamen) Kommentatoren gesagt worden. Ich find es toll dass du selbstbewusster bist, als letztes Jahr. So soll es sein. Und das Selfie Bild nach dem Schwimmen kommt so freundlich rüber und drückt für mich pure Lebensfreude aus. Ist es nicht das was unser Leben ausmacht? Lebensfreude!
    Ich mag deinen Blog und Deine Schreibe sehr, Nina. Weiter so!

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  14. schwierig… schwierig…

    zuerst war ich auch echt schockiert
    dann habe ich es sacken lassen
    und…
    bin noch immer schockiert, aber kann es doch ein wenig verstehen!
    Allerdings ist es auch ein Thema, was sicherlich viele Fragen und Ängste hervor ruft
    vor allem bei den Menschen, die nicht über ihren Tellerrand hinaus schauen wollen… deren Leben nur schwarz oder weiß ist… die weder Grautöne und noch viel weniger Farben zulassen können und wollen.
    Es ist für viele noch immer nicht einfach liberal zu leben und leben zu lassen
    um solchen „Situationen“ zuvor zu kommen, wären geschlossene Kabinen (die ich für mich selber auch gern hätte – weil ich mich nicht zeigen will, aber das ist ein anderes Thema) ein Schritt in die richtige Richtung.
    Für all diejenigen die gern baden gehen möchten, sich aber deswegen nicht anderen nackt zeigen wollen.

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  15. Wie viel Intoleranz es auf dieser Welt gab und gibt ist manchmal echt unbeschreiblich.
    Ich gebe zu, ich bin jetzt zum ersten Mal über dein Blog gestolpert. Und innerhalb des Posts musste ich erstmal hin und her denken, wo genau jetzt der Haken ist.
    Fakt ist: Es gibt keinen.
    Aber, nur um der Privatsspähre willen, bin ich wirklich froh, dass es in beiden Bädern, die wir mehr oder regelmäßig besuchen, abgetrennte Duschen gibt.
    Damit sich die Leute, die mit anderen Menschen, egal welcher Rasse oder welchen Geschlechts, dort hinein verziehen können und wir uns nicht deren giftige Blicke und böse Kommentare antun müssen.
    Bleib wie du bist, Nina, du bist toll! 🙂

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  16. Mal ganz offen, man stelle sich einfach mal vor als 11 jährige neben einer erwachsenen Person zu stehen die aussieht wie ein Mann die aber Frau sein will, vor diesem Hintergrund verstehe ich schon das ein Vater seine Töchter schützen möchte. Die Kinder haben auch ein Schamgefühl und ein Recht darauf nicht verstört zu werden, oder?

    Was ich auch interessant finde ist, wie manche so ihre Geschichte vor sich her tragen und unbedingt ihr Problem zu den Problemen anderer machen wollen. Du hast dich für dein transsexuelles Dasein entschieden, dann lebe jetzt damit und erwarte nicht ständig das die Welt auf deine Befindlichkeiten rücksicht nimmt denn auf die Befindlichkeiten der Anderen wird oftmals auch keine Rücksicht genommen. Oh da hat man dich mal „seltsam“ angesehen, ui man hat dich mal „gemustert“ … weißt du wievielen das auch so geht?
    Du kannst dein Leben leben so wie du magst, das ist auch ok und ich finde das absolut richtig jedoch solltest auch du Rücksicht auf die anderen nehmen und deine Geschichte, für die Du und zwar nur Du, dich entschieden hast nicht jedesmal nach vorn stellen. In dieser Welt gibt es mehr Not und Leid als das ein Mann eine Frau oder umgekehrt sein will. Es sterben täglich Kinder an Hunger, Menschen werden gefoltert und grausam vertrieben. Wenn diese Leute deine „Probleme“ hier lesen würden, sie würden sich verhöhnt fühlen – ganz ehrlich. Sei froh und dankbar das du in einer Gesellschaft leben darfst und kannst die dich so leben lässt wie du es möchtest, denn ein klarer Blick in die Welt würde dir deutlich zeigen das dies, leider, nicht überall so ist.
    Aufeinander zugehen bedeutet das die Einen wie auch die Anderen bereit sind Zugeständnisse zu machen was Kompromisse bedeutet und zwar für alle.

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    1. 1. Transsexualität ist nichts, wofür man sich entscheidet. Du hast Transsexualität nicht im geringsten verstanden. Trotzdem werden ich dir antworten.

      2. Ich habe mehrfach unterstrichen, dass ich – wie sehr viele nicht transsexuelle Menschen auch – voneinander getrennte Duschkabinen bevorzugen würde…. Die nicht vorhanden sind.

      3. Die Probleme der Welt beginnen bei gemeinsamen Verständnis. Gerade wegen Homosexualität und Transsexualität werden weltweit Menschen erniedrigt, verjagt und getötet. Und der Grund dafür ist, wie hier, fehlendes Verständnis für die betroffenen Menschen.

      4. Probleme anderer klein zu reden, löst nicht. Damit machst du die Welt nicht besser.

      Ich möchte dich mal fragen, was du davon hieltest, wenn jemand vor seinem Kindern beschimpft und bespuckt wird, für etwas, das diese Person nicht ändern kann?

      Darf ich fragen, wie ein alleinerziehender Vater mit Töchtern im Schwimmbad umgehen soll?

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      1. Zu 1.) das möchte ich gar nicht bestreiten, interessant das du dich trotzdem herblässt mir zu Antworten, wie nett.
        Zu 2.) Gut, das wäre ja schon ein Kompromiss.
        Zu 3.) Wie ich schrieb, jede Person sollte so leben können wie sie möchte, hierbei gilt allerdings das die Unversehrtheit aller (deine und die der Anderen, psychisch wie auch physisch!) beachtet wird.
        Zu 4.) Ich hatte nicht vor die Welt zu verändern und eine Einzelperson wird die Welt eh nicht verbessern können, weiterhin muss ich allerdings auch schreiben das es dein Problem ist (egal wie klein oder groß) und nicht das von den anderen die auch einfach nur ins Schwimmbad gehen wollten.

        Zu den zwei abschließenden Fragen:
        Zur 1. Frage: Ich halte von Diskriminierungen jeglicher Art gar nichts, egal warum oder weswegen.
        Zur 2. Frage: Ein Vater sollte mit seinen Töchtern ganz normal wie alle anderen auch umgehen.

        Darf ich dich Fragen was du von deinem Umfeld erwartest? Sieh dir doch mal an wieviel Fachbücher alle lesen müssten nur um alles wirklich zu verstehen, ich finde Akzeptanz sollte doch reichen.

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        1. Was ich erwarte?
          Ich bin eine Frau. Ich erhoffe, dass manche Menschen durch transgender, die wie ich offen ihr Leben teilen, lernen in Transfrauen einfach Frauen zu sehen. Ich erwarte das nicht. Mit meinem Blog versuche ich meine Erfahrungen zu teilen und damit Menschen zum nachdenken über den Umgang mit Frauen, wie mir, anzuregen.

          Fachbücher? Brauchst du Fachbücher, um Menschen mit Behinderung offen zu begegnen? Oder alten Menschen? Oder Menschen einer bestimmten Hautfarbe? Brauchst du Fachbücher, um Toleranz, Akzeptanz und Inklusion zu leben?

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      1. Ich finde es auch befremdlich, was hier als „Argument“ herhalten muss. Und all die Aufregung wegen einer Frau, die anders aussieht.

        Meine 11-jährige Tochter duscht in öffentlichen Duschen im Badeanzug… Ich übrigens auch. Meine Genitalien gehen einfach niemanden was an.

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      2. Also du empfindest die ganz normale Aufklärung für 11 jährige als „Blase“ die die Eltern aufgebaut haben? Wir schreiben von ELF jährigen KINDERN…

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        1. Hier passiert in diesem Alter bereits Aufklärung in der Schule. Die Schulbehörde traut unseren Kindern in dem Alter zu, sich mit dem Thema Geschlecht und Fortpflanzung auseinander zu setzen. (wir haben selbst Kinder in diesem Alter)

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  17. Alleine das sich hier so eine Diskussion entspannt macht mich krank …

    Ich freue mich das euer Badeausflug geklappt hat und du so positiv da raus bist.
    Weiter so!
    Allerliebste Grüße, Antje

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    1. Dieses Diskussion ist für mich nicht verwunderlich. Ich werde täglich mit derartigen Vorurteilen konfrontiert. Ich glaube, gerade Menschen, die Transsexualität mit Toleranz begegnen, sind von solchen Kommentaren überrascht.

      „Du hast dich für transsexuelle Lebensform entschieden“, „Mann in Frauenkleidung“, „makeup und Perücke macht dich nicht zu Frau“ sind so Sätze, die man als Transgender täglich hört.

      Ich konnte mich nicht entscheiden…. Bereits im Kindergarten wusste ich, dass ich kein junge bin… Und bis heute glauben Menschen, aufgrund meines Körpers, meine Identität bestimmen zu müssen/zu können.

      Ich bin ehrlich gesagt über die positiven Kommentare viel mehr überrascht. Das ist etwas, das ich in diesem Maß nicht täglich erlebe.

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  18. Liebe Nina,
    Dich kenne ich ja eigentlich nur ein wenig, durch das was Deine Frau hier und da mal berichtet, oder wenn sie wie jetzt einen Link teilt.
    Aber ich finde es einfach großartig wie ihr gemeinsam, mit euren Kindern euren Weg geht.
    Es spielt einfach gar keine Rolle was man ist, also ob Mann oder Frau sondern wer man ist, nämlich ein Liebenswürdiger Mensch.
    Und ich glaube das bist Du!
    Und es ist schön zu lesen, da Du zumindest im Schwimmbad keine negative Erfahrung gemacht hast!!!
    Ich wünsche Dir und Deinen Lieben, weiterhin ganz viele schöne Momente.
    Herzlich jana

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  19. Es heißt Damen- und Herrenumkleide, weil man sich das so eingebürgert hat. Besser wäre sicher Vagina und Penis. So lange Sie einen Penis haben, gehören Sie nunmal in die Herrenumkleide. Kleine Jungs gehen ab 7/8 auch in die Herrenumkleiden. Sie beharren auf ihre Gefühle. Was der Anblick eines Penisses in der Damenumkleide mit einem kleinen Mädchen anrichten kann, dass nur körperlich weibliche Personen in der Umkleide erwartet, ist Ihnen scheinbar gleichgültig. Schade. Sie als erwachsene Person sollten eher darüber stehen können, wenn man Ihnen in der Herrenumkleide schräge Blicke zuwirft. Der Schreck für ein kleines Mädchen ist dann wohl Sache eines Traumapsychologen.

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    1. Nochmal… Außer meiner Frau und Ärzten sieht keiner meine Genitalien.

      Und nochmal: ich möchte abgetrennte Duschen.

      Nur, wenn die nicht da sind: ich bin eine Frau und benutze die dafür vorgesehene Dusche. Punkt

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    2. Was machen Väter die mit ihren Töchtern schwimmen gehen?! Draußen im Gebüsch umziehen???

      Kinder Kinder Kinder – immer werden Kinder vorgeschoben, bei Problemen die Erwachsene haben!
      Sagt doch einfach das IHR ein Problem habt
      Sagt doch einfach das ihr Angst habt und hilfe beim verstehen braucht und ich wette eure Fragen werden geduldig und ausdauernd beantwortet.

      Oder würdet ihr so private und intime Fragen zu euren Geschlechtsteilen beantworten wie es von Trans* erwartet, wenn nicht sogar gefordert, wird?!

      Und lesen hilft, Ninas Frau Jane schrieb schon das Nina sich nicht ganz nackelig macht.

      Was eigentlich schade ist, denn so beraubt Nina den Amöben eine Ohnmacht und anschließend das getratsche…

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      1. Ich habe kein Bedürfnis, dass jemand meine Genitalien sieht 😀 aber dein Kommentar hat mich zum schmunzeln gebracht.

        Ich wäre das gebaumel ja gerne schon los… Aber der Weg zur OP ist ein jahrelanger Kampf. Und den „Kritikern“ mal ganz ehrlich: welche gesunden Körperteile würdet ihr euch amputieren lassen, weil jemand der Meinung ist, ihr seid für andere eine Zumutung?

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    3. Es geht hier um die Dusche. Nicht um die Umkleidekabine. Die gibt es nämlich unserem Schwimmbad abgetrennt.

      Hätten „Sie“ meinen Kommentar gelesen, wäre Ihnen aufgefallen, dass sich meine Frau nicht nackt macht.

      Im übrigen ist mir völlig unbekannt, dass der Anblick eines Penisses bei Mädchen ein Trauma auslöst (ausgenommen natürlich bei sexuellen Übergriffen!) Offenbar erziehen Sie Ihre Kinder nicht zu Menschen mit einem positiven Körpergefühl.

      Abschließend sei NOCHMALS gesagt, dass meine Frau eine Frau ist. Und somit auch das Wort „Dame“ auf sie zutrifft. Was heißt, dass sie in die Damendusche darf. Und übrigens auch in die Damensauna (jetzt bitte nicht vor Entsetzen vom Stuhl fallen!).

      Gruß,
      Jane

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  20. Hallo Nina,
    ich hätte mir nicht gedacht das es noch immer so viele intolerante Menschen gibt! Ich finde den Kommentar von deiner Frau genial! Da sieht man richtig wie ihr zusammen haltet und euch gegenseitig unterstützt und liebt! Nur weiter so…<3!

    Vielleicht kann ich diesen intoleranten Menschen einen Denkanstoß geben!
    1)Stellt euch vor eure Lieben kämmen zu euch und sagen, dass sie homosexuel oder Transgender sein!
    Würdet ihr eure Lieben fallen lassen?
    2)Seit froh wenn eure Lieben zu euch kommen und sich anvertrauen! Es gibt genug Personen die es nicht schaffen, wegen den Reaktionen, Ängste usw. und in ein tiefes Loch fallen, und sich dann wenn alles zu viel wird das Leben nehmen!
    3) Haben die betroffenen Personen auch noch Kinder, dann ist es nochmal um einiges schwieriger! Es ist doch besser ihr redet darüber, und macht euch einen Plan wie es weitergeht geht! Als er nimmt sich das Leben, und eure die Kinder wachsen ohne Vater, Mutter auf! Dann umzudenken ist zu spät Leute!!!

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  21. Die Kommentare deiner Frau, Nina, sind wirklich umwerfend gut! 🙂

    Ich habe Menschen wie euch im RL wesentlich lieber um mich, als all die, die nach dem Lesen deines Blogeintrags SOFORT davon ausgingen, dass du splitternackt in der Dusche standest – der Gedanke kam mir gar nicht beim Lesen und wirft auf die kommentierenden, erbärmlichen Moralapostel genau das richtige Licht.

    Ein paar Anmerkungen habe ich noch zu einigen Beiträgen:
    darauf hinzuweisen, dass es Hunger, Mord und Folter auf der Welt gibt und man (Nina) sich gefälligst nicht so anzustellen braucht, ist genauso schwachsinnig, wie einem Kind zu sagen „Iss deinen Teller leer, in Afrika hungern die Kinder“.
    Ähnlich zum Lachen brachte mich hier die Ansicht, ein kleines Mädchen würde beim Anblick eines baumelnden Schwanzes in der Damendusche traumatisiert. Meine Tochter hat grade schallend gelacht, als ich ihr diesen Kommentar zu lesen gab. Haltet euch fest: sie hat es tatsächlich schadlos überstanden, mit ihrem Vater während ihrer gesamten Kindheit gemeinsam zu baden! Schlimm, nicht wahr? Ja, schnappt ruhig alle nach Luft.

    Vor über 30 Jahren schrieb Alice diesen Text und es ist schockierend, wie aktuell er heute noch immer ist: http://www.aliceschwarzer.de/artikel/brief-meine-schwestern-264963

    Schämt euch einfach, ihr, die mit dem moralischen Finger auf andere zeigt, die nicht eurer Norm entsprechen!

    Und macht weiter das Licht aus beim nächsten Beischlaf.
    [Und ja, ich habe mit Absicht nicht ficken geschrieben, DAS ist nämlich ganz was anderes. Sorry, Nina, Handwerker und so… you know :-)]

    Nina und Jane, ihr seid genau richtig.
    Ich wäre stolz, Menschen wie euch in meinem Freundeskreis zu haben.

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  22. Es ist schon fast redundant bei den vielen Kommentaren, aber ich wollte noch etwas sagen.

    Ich las deinen Ausflug kurz nach der Veröffentlichung, schmunzelte, freute mich, dass ihr einen schönen Tag hattet und drückte ‚like‘. Durch deinen heutigen Post kam ich nochmal zurück, weil mich die Reaktion auf die Kommentare hier verwirrte.

    Unglaublich … mehr fällt mir dazu nicht ein. Ich bin ehrlich überrascht, was da noch kam. Lass es nicht zu sehr an dir nagen, wir brauchen anscheinend noch echt lange, bis solche Ansichten eingedämmt und von Wissen getragen und ‚entschärft‘ werden.

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    1. Ich kann dich beruhigen, ich lasse mich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Ich mag generell Diskussionen und scheue auch gegensätzliche Positionen nicht.

      Es ist wahrscheinlich für tolerante Menschen, wie dich, fast unvorstellbarer, als für mich – der solche Reaktionen nicht fremd sind.

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      1. Ich hatte mir sowas tatsächlich nicht vorstellen können. Ich muss sagen, ich würde auch zweimal hinschauen, wenn meinem Präkonzept in der entsprechenden Situation nicht entsprochen würde, was bei der Dusch-Situation durchaus mal passieren kann. Aber bei dir kann man alleine durch dein Äußeres ja darauf schließen, was Sache ist.

        Wir alle haben Normen und Werte integriert bekommen, die ab und an mal auf die Realität prallen. Aber nur wegen eigenem Unverständnis anderen niedere Absichten oder gar kriminelles Verhalten zu unterstellen, ist ein starkes Stück.

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  23. Mir geht es wie Ms Phye – ich hatte mich gestern auch einfach mit dir über den Badeausflug gefreut und die Kommentare weiter nicht beachtet. Aufgrund des Anfangs deines nächsten Beitrags – den ich bisher jetzt natürlich noch NICHT gelesen habe – guckte ich nun gerade diese Kommentare durch.

    Es macht mich fassungslos, solche Unmengen von völlig gedankenlosem, schwachsinnigem Zeug zu lesen.
    Das größte Würgen; die übelste Sprachlosigkeit und Beklemmung macht mir diese Selbstverständlichkeit, die „Angst“ vor Transsexualität tatsächlich in einen Topf gemeinsam mit Mißbrauchs-Themen zu werfen.
    Da begründen Menschen ihre Angst, Wut, Abwehr und auch Hass und vielleicht sogar „Ekel“ vor dir (und wohl Trans insgesamt) doch tatsächlich mit ihren Mißbrauchserfahrungen und der Angst, ihren Kindern könne was passieren…..

    Ich bin noch nicht so weit mit meiner eigenen Aufarbeitung, dass ich mein diesbezügliches Gefühl benennen könnte; einen Namen dafür hätte.
    Aber ich fühle Enge in der Brust; mir wird schlecht; ich fühle mich gewürgt; ich kriege keine Luft; ich könnte weinen und auch schreien.

    Wie kann man es wagen, als Mißbrauchsopfer derart gemein, kalt, herzlos, mißachtend, grenzüberschreitend, abwertend, ignorant und widerlich zu sein?
    Wo man doch als Mißbrauchsopfer GERADE genug Erfahrungen haben sollte, dass man ganz genau weiß, was dieses Verhalten bei anderen Menschen bewirkt.
    Wo man doch gerade als Mißbrauchsopfer SELBST von anderen Toleranz, Akzeptanz, Verständnis, sich-einlassen, zuhören, Verständnis und Offenheit benötigt und auch fordert.
    Ist es denn nicht irgendwann einfach GENUG Gewalt, Hass und Erniedrigung?
    Und dann wundern sich solche Leute womöglich noch, dass sie alleine sind oder belogen, betrogen und ausgenutzt werden?

    Man bekommt, was man zu geben bereit ist.
    Ich bin zutiefst erschüttert über Menschen, die ihre gesamte Identität – und jene anderer – an diesem kleinen Körperteil zwischen den Beinen verankern. Und ich bin froh, dass nicht alle Menschen so engstirnig sind.

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  24. Liebe Nina,
    Ich habe gerade deinen Artikel gelesen und bin mehr durch Zufall auf die Kommentare gekommen. Nun muss ich dir einfach mal ganz viel Liebe da lassen, alles andere ist zum Glück von vielen deiner Verteidiger schon gesagt worden, sodass ich mich nur wiederholen würde.
    Du bist toll,so wie du bist!
    Viele Grüße
    Lilly

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  25. @motessa
    Deine Sorge kann ich auf den ersten Blick hin verstehen, unter der Voraussetzung das du nicht viel von dem Thema verstehst.
    Leider vergisst du zwei wichtige Punkte.
    1. Es können sich in der Dusche auch Lesben befinden, denen du es nicht auf den ersten Blick ansiehst, dass sie eben welche sind. Die kannst du auch nicht einfach so aus der Dusche verweisen.
    2. Gehst du automatisch davon aus, dass alles was nicht Hetero= Pädophil ist. Und das ist schlicht und ergreifend einfach mal nur Quatsch.

    Bitte überdenke noch mal deine Denkweise und schaffe keine unnötigen Probleme.
    Am besten funktioniert es, wenn du dich mit den betroffenen Personen unterhältst und deren Denk -und Lebensweisen dadurch verstehen lernst.

    Du stehst doch mit Sicherheit auch nicht auf kleine Jungs, nur weil du hetero bist?

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  26. Und ich fragte mich schon echt, wie her 80 Kommentare plötzlich zusammen kommen.
    Am liebsten würde ich lachen.
    So etwas dämliches! xD
    Wie finden solche Leute bloß den Weg in deinen Blog und lesen ihn auch noch!?

    Wie kommt es eigentlich, dass ich zu keinem Beitrag, außer diesem hier, mehr einen Kommentar verfassen kann? Nur für den Fall, dass es keine Absicht war… Gestern konnte ich es noch.

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    1. Hallo, ich frage auch, wie diese Menschen mich finden.

      Kommentare müssten überall möglich sein, daran habe ich nichts geändert. Es wird lediglich jeder Kommentar nun moderiert

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      1. Dankeschön!
        War in letzter Zeit mehr am Handy unterwegs und da bin ich eher schreibfaul!
        Kann aber jetzt wieder überall kommentieren.
        Vllt hatte das Programm bei mir auch gesponnen?!

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  27. Liebe Nina!

    Meinen vollsten Respekt für deine Gelassenheit, ich habe jetzt 60 % der Kommentare gelesen und bei manchen Menschen frage ich mich ehrlich ob die mit einer Brotkruste aus dem Wald gelockt wurden…?Allein die Wortwahl & Aussprache mancher lässt mich doch erkennen das es gut ist, das es Schuhe mit Klettverschluss auch für „Erwachsene“ gibt!

    Ich finde du machst es richtig so!
    Niemand kann es sich aussuchen in welchem Körper er geboren wird & die, die im „richtigen“ Körper hängen sollten verdammt nochmal froh sein, das sie sich nicht so durchs Leben kämpfen müssen um einfach akzeptiert zu werden & glücklich sein zu können!

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    1. Danke.

      Was ich nicht verstehen kann: wie störe ich jemand anderen damit, dass ich Frau bin. Mein Frau sein ist keine Provokation… Aber manche empfinden es offenbar trotzdem so

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      1. „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Albert Einstein

        Ich finde, das passt perfekt!

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