Ey, du Mädchen…

Kann mir mal jemand was erklären? Es gibt etwas, das ich einfach nicht verstehe: wieso ist Mädchen einen Beleidigung? Immer wieder erlebe ich es, dass Jungs, die Kinderwagen schieben, die mit Puppen spielen oder Nagellack (womöglich sogar pinken) tragen, als Mädchen bezeichnet werden… und das immer als Beleidigung.

Spielt ein Mädchen mit einem Traktor, Bagger, Rennauto, wird sie freudig angelächelt und bestärkt. Ihr wird Stärke zugeschrieben und es wird ihr gesagt, dass sie – was immer sie macht – wenigstens genau so gut macht, wie ein Junge… Das vermeintlich männliche ist ein Schatz, etwas von großem Wert, das gefördert werden muss…Wieso? Das Puppenspiel ist „nur so Mädchenkram“… das machen ja alle Mädchen. Wieso?

Ja, ich weiß, es gibt viele Familien, in denen das inzwischen anders läuft, aber ich glaube, wir alle kennen genügend Beispiele, wo ein Junge mit Haarreifen, Flügeln und Zauberstab nicht einfach angenommen würde. Mindestens der Haareifen müsste weg… Wieso?

Ist Mädchen sein nicht erstrebenswert? Betrachte ich, wie in unserer Gesellschaft mit Kindern und deren Zugang zu Rollenbildern umgegangen wird, bemerke ich, dass der Begriff Mädchen verwendet wird, wenn jemand als weich, schwach, sensibel (nicht im guten Sinn) beschrieben wird. Für mich ist nichts davon etwas negatives. Vielleicht hab ich da einen Fehler in meiner Wahrnehmung.

Vieles von dem, was dem Begriff Mädchen zugeschrieben wird, erinnert mich an Aussagen, die ich in „klassisch feministischer“ Literatur gelesen habe (z.B. U. Scheu ‚Wir werden nicht als Mädchen geboren‘). Da wurde oftmals das mädchenhafte als Schwäche wahrgenommen… Frauen würden sich und ihre Töchter durch die Erziehung zum Mädchen-Sein schwächen. Mädchen sollten lernen mit Werkzeug umzugehen usw…

In patriarchalen Strukturen sollen die Rollenbilder streng und getrennt bleiben. Jungs sollen Jungs bleiben, Mädchen sollen Mädchen bleiben. Da Jungs generell als stärker betrachtet werden, sollen sie ja nicht verweichlichen, während Mädchen einfach nicht als wirkliche Gefahr für männliche Privilegien betrachtet werden. Seien wir mal ehrlich: egal, wie schnell ein Mädchen läuft, wie gut es in Mathe ist… Wenn es sich um eine Arbeitsstelle bewirbt, wird trotzdem ihre Karriere unter dem Gesichtspunkt der Familienplanung anders betrachtet, als die eines gleich gut qualifizierten Mannes. „Irgendwann wird sie schwanger und bleibt bei den Kindern zu Hause…“, herrscht in den Köpfen noch immer viel zu oft. Irgendwann fliegt die Frau aus dem Wettkampf der Geschlechter einfach raus – weil sie Kinder will… nicht schön, aber immer noch Realität.

Irgendwie ist mir herzlich egal, aus welchem Grund das weibliche Rollenbild als schwächer betrachtet wird. Ich sehe nicht ein, warum Mädchen zwingend stärker werden müssen. Mädchen sein ist keine Schwäche. Frauen sind so stark und ich merke immer wieder, wie viel Kraft sie in ihren Familien und Berufen mobilisieren. „Mädchen“ ist keine Beleidigung. Geschlecht an sich, ist keine Beleidigung. Menschen sind stark und schwach. Wirklich starke Menschen sind auch emotional und sensibel, einfühlsam und empathisch. So, wie jedes Mädchen. So, wie jeder Junge.

Nina testet: den Auflegevibrator von Lovehoney.de {Werbung/Rezension}

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Heute ist es mal wieder so weit: ich durfte etwas testen. Das kleine Teil, das ich heute rezensieren will, ist der Auflegevibrator aus der desire Reihe von LOVEHONEY. Die Artikelbeschreibung „luxoriöser Klitoris Vibrator“ fand ich verlockend. Dabei ist das Toy um € 59,95 nicht wesentlich teurer, als andere Auflegevibratoren, die ich habe.

Was mich bei der Beschreibung im Shop besonders ansprach:

  • vollkommen wasserdicht
  • der Akku ist über USB aufladbar (kein Problem mit dem Netzstecker)
  • mehrere Vibrationsmodi (8) und 12 Intensitätsstufen
  • Die Optik sprach mich an

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Angekommen, ausgepackt, angesteckt. Die Verpackung ist teilweise glänzend lackiert und ich muss zugeben: die Farbe der desire Linie spricht mich einfach an. In der Verpackung befindet sich die Tasche mit mehreren Fächern. Mehrsprachige Bedienungsanleitung, das Ladekabel und der Vibrator selbst. Das Toy ist nicht aufgeladen, allerdings dauert das Laden nur etwa 90 Minuten. Danach ist das Spielzeug über 60 Minuten verwendbar, bis es wieder an die Ladestation muss.

Eine kleine Schwierigkeit hatte ich, als ich das Kabel anstecken wollte. Das selbstschließende Loch der Silikonhülle ist so klein und unsichtbar, dass ich etwas zögerte. Allerdings ist der Stecker genau hinter der der erkennbaren Öffnung und es brauchte beim ersten mal anstecken nur etwas mehr Kraft, um das Kabel anzuschließen.

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Die abschließbare Tasche des LOVEHONEY desire Klitoris Vibrators bietet genug Platz. Der Akku kann auch hier bei geschlossenem Reißverschluss geladen werden (Öffnung für Kabel ist vorhanden).

Nun mal zum Toy: auffällig ist die Form, die dazu führte, dass ich ihm den Spitznamen Cashew gegeben habe. „Cashew“ liegt super in der Hand, das Silikon ist weich und geruchlos. An der Unterseite hat der Vibrator eine glatte Stelle (deren Sinn ich erst beim praktischen Test heraus fand). Die drei Knöpfe, um das Gerät zu bedienen, sind hervorragend ertastbar, somit ist die Bedienung in Badewanne oder unter der Decke komplett unproblematisch.

Lovehoney_auflegevib_collage3Flüsterleise und doch stark

Ich hab einige Auflegevibratoren (woran das wohl liegen mag,…) und die meisten haben ein Problem: sie sind verhältnismäßig laut. Das liegt einerseits daran, dass sie sehr klein sind und auch daran, dass sie eben bei der Anwendung nicht im Körper verschwinden können. Die Geräte sind entweder laut oder relativ schwach. LOVEHONEY hat einen sehr leisen Motor… Als ich in zum Testen im Schlafzimmer mal unbemerkt einschaltete, reagierte meine Frau nicht. Erst ab der 4-5 Stufe hörte sie das leise Geräusch und schaute mich an. Nein, in unserem Schlafzimmer läuft abends keine laute Musik…. das Toy ist wirklich sehr leise. Das ist natürlich besonders in der Badewanne wichtig, die Vibrationen über die Wände im ganzen Haus verbreiten könnte. Leise im Betrieb und dabei große Power hat einen Nebeneffekt: Nach etwa einer Stunde muss das Toy wieder geladen werden. Ich persönlich kann damit gut leben.

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Wie erwähnt, ist der Auflegevibrator vollkommen wasserfest. Das kleine Toy vibriert nur am spitzen Ende, die glatte Seite wird über den Körper geführt. Nun macht diese glatte Stelle sinn und auch die Größe hat sich als sehr vorteilhaft heraus gestellt. Wie am Bild zu sehen ist, liegt der Vibrator sehr gut in der Handfläche. Die Fingerspitzen sind dabei frei und können zusätzlich stimulierend eingesetzt werden. Das macht den Auflegevibrator aus der desire Reihe von LOVEHONEY zu einem hervorragenden Paar-Toy.

Meine Gesamtbewertung

Die Intensität und Vibrationsmodi lassen sich getrennt voneinander einstellen. Er ist wirklich sehr leise und liegt hervorragend in der Hand. Die Tasche erlaubt, das Gerät dezent zu laden und dank Reisesicherung (im Handbuch beschriebene Tastenkombination) geht er in keiner Handtasche ungefragt los. Inzwischen weiß ich auch, wie ich das Kabel anzustecken habe, also: ein rundum befriedigendes Toy. Es ist punktgenau einsetzbar und durch die Form bleibt genug Möglichkeit, auch noch die Finger zur Steigerung der Lust einzusetzen (selbst alleine). Für mich es dieses Sexspielzeug eine echte Überraschung gewesen, da es meine Erwartungen bei weitem übertraf. Gäbe ich Punkte, hätte dieser Vibrator 10 von 10 Punkten.

Meine Empfehlung (das kleine Extra)

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Es gibt Produkte, über die wird meistens nur wenig gesprochen. Aber für mich Gleitmittel einfach zum lustvollen Genuss dazu. Ein besonders angenehmes Gleitmittel ist das delight Silk Gleitmittel von Lovehoney. Allerdings möchte ich da etwas dazu sagen: Ich mag Gleitmittel meistens recht dünn aufgetragen, dieses Gel nehme ich aber eher reichlich. Das hat einen einfachen Grund: es fühlt sich sehr natürlich an und zieht ein wenig in die Haut ein. Dadurch wird ein dünner Film schnell klebrig (genau wie die Gleitmittel, die der Körper selbst herstellen kann). Ein wenig mehr davon führt aber zu einem lange anhaltenden, sehr angenehmen Gefühl. Der Geruch ist dezent und es wird bei der Anwendung nicht wässrig oder ölig.

Post…

Meine Briefträgerin ist nett. Sie merkt sich zwar meinen Namen nicht, weiß aber, dass ich in der Zeitung war und plaudert immer ein paar Sätze, wenn sie den Strichcode eines eingeschriebenen Briefes scannt. Heute erzählte sie mir von Glasscherben an der Kreuzung. Ich solle aufpassen, wenn ich mit den Kindern mit dem Fahrrad dort vorbei käme, meinte sie freundlich kopfschüttelnd. 

Der Brief, den sie mir gab, war von der Botschaft. Zwei Jahre nachdem meine Namensänderung rechtskräftig wurde, erhalte ich meine Originaldokumente zurück. Ich werde wohl nie erfahren, warum sie in der Ablage gelandet waren. Es ist nur eine der Anekdoten, die mir mit Behörden und Ämtern passiert sind. Hauptsache: Meine Originaldokumente sind wieder da. Das Gutachten, die Indikation, die Arztbriefe, die Urkunden (Hochzeit, Staatsbürgerschaft, Geburtsurkunden…)

Endlich kann ich also den Antrag für einen neuen Reisepass vorbereiten. Ich brauche nur noch eine aktuelle Meldebescheinigung und ein EU-Passfoto (ohne Kopfbedeckung).

Außerdem erhielt ich meine Visitenkarten für die Blogfamilia im Mai (zumindest die erste Variante, die andere sollte am Freitag kommen). Die Post war also erfreulich… Abgesehen von einem Brief der Rentenversicherung, an meinen deadname (da muss wohl noch reichlich Papier bewegt werden, bis die Namensänderung dort ankommt).

Psychisch bin ich heute stabil, ruhiger, ausgeglichener. Trotzdem noch im Schonbetrieb. Es fällt mir aber schwer, auf der Couch zu liegen, statt Bad und Küche zu putzen… Am Nachmittag werde ich ne Kleinigkeit machen (sonst dreh ich am Rad) 

Wenn es zu viel wird…

Ja, ich bin heute zusammen gebrochen. Die dauernde Belastung setzt mir zu und dann kam eine doofe Situation mit einem Amt dazu (diesmal nicht jobcenter) und ich konnte einfach nicht mehr.

Meine Psychiaterin schob mich zwischen die Termine und ich bin inzwischen (durch Medikamente und Gespräche) stabil… ich habe zusammengestellt, was ich ändern muss:

  • die Krankenkasse endlich dauerhaft vom Tisch bekommen (d.h. Anträge stellen und durchboxen)… dafür fehlen mir ja auch nicht mehr all zu viele Unterlagen
  • ich werde die Situation mit meinen Eltern klären – auch, wenn das zu einem kompletten Bruch führen kann
  • ich muss vom jobcenter weg kommen
  • ich brauche eine Auszeit

Auf jeden Fall habe ich jetzt mal ärztlich verordnet einen Gang runter zu schalten. Für mich ist das schlimme an der Situation, dass ich keine mir bekannte Form von Depression habe, sonder die Krise einfach durch einen kleinen Auslöser kam und ich unter dem gesamten Druck der vielen kleinen Auslöser, die ich schon mit mir herum trage, zusammen brach.

Meine Angststörung (Teil 1)

Es ist nicht einfach, zu vermitteln, was es bedeutet mit einer Angststörung zu leben. Es ist nicht einfach, denn eigentlich versuchte ich immer, dass niemand merkt, dass ich meine Angst nicht mehr kontrollieren konnte. Meine Angst hatte das Ruder übernommen.

Wie alles anfing

In Menschenmengen fühlte ich mich nie wohl. Bei Veranstaltungen sah ich immer zu, dass ich den Notausgang in meiner Nähe hatte. Statt mich auf ein Konzert zu konzentrieren, dachte ich schon vor der Vorband über die mögliche Katastrophe und die nötige Flucht nach. Aber das bewegte sich alles noch in einem Rahmen, den man als „normal“ bezeichnen könnte. Meine Gefühle fielen niemanden auf und diese Angst schränkte mich nicht ein.

Wie ich die Kontrolle verlor

Rückblickend gesehen habe ich nie bemerkt, wann genau meine Angst das Teuer in die Hand bekam und ich zu ihrem Beifahrer wurde. Irgendwann fühlte ich mich an unbekannten Orten unwohl und versuchte immer vorher wenigstens Fotos zu finden. Und Menschen, die ich nicht kannte, waren mir als Online-Kontakte immer herzlich willkommen, aber beim Gedanken, dass man sich real begegnen konnte, blockte ich oft ab. Die Ausreden waren teilweise kreativ, teilweise brach ich auch einfach den Kontakt ab. Tja und irgendwann war es soweit, dass ich neue Menschen nur noch traf, wo ich mich sicher fühlte und sicher fühlte ich mich nur an Orten, die ich bereits kannte. Neue Orte konnte ich nur noch kennenlernen, wenn mich jemand begleitete, den ich kannte.

Alleine unterwegs zu sein, bedeutete für mich Stress. Selbst in recht gut vertrauten Gegenden, ging ich nur bekannte Wege, mied alles, was neu war. Menschen und Plätze… Oder ich hatte meine Frau an meiner Seite, meine Kinder am Arm,… ich wurde erfindungsreich. Und es fiel niemanden auf.

Als ich erkannte, wie tief die Angst sitzt, war es zu spät

Eines Tages lernte ich einen Menschen kennen, die mich zuhause besuchte und zu sich einlud. Sie lebt nicht weit weg, zu Fuß würde ich wahrscheinlich keine 20 Minuten brauchen. Aber…. aber: Ich kannte diese Straße nicht. Ich war noch nie dort und so konnte ich sie nicht besuchen. Wir reden von einer Straße in meiner eigenen Stadt. Nicht von einem dunklen Loch, eine beleuchtete Straße, an deren Ende ich schon stand (denn die Querstraße kannte ich). Ich konnte die Straße entlang sehen, aber keinen Schritt gehen. Ich konnte nicht einmal auf die Straßenseite wechseln, auf der die Abzweigung war. Da stand ich und überlegte, ob ich mich von meiner Bekannten abholen lassen sollte oder ich den Weg mal mit einem meiner Kinder gehen sollte und dann war mir klar: ich konnte nicht dorthin. Ich alleine konnte mich nicht mal in meiner Stadt frei bewegen.

Jahrelang hatten meine Tricks funktioniert. Irgendwie war immer jemand da oder ich konnte einen Treffpunkt vereinbaren, den ich kannte… Der letzte Termin, den ich alleine geschafft hatte, war mein Gutachter gewesen… Dezember 2014. Und damals hatte ich trotz der Bedeutung des Termins fast am vertrauten Bahnhof umgedreht. Schon davor hatte ich oft Auswege gefunden, um nicht alleine irgendwo hin zu müssen… danach ging es nicht mehr ohne Tricks. Ich sprach mit niemanden darüber und durch meine raffinierten Strategien, hat es fast niemand bemerkt.

Onlinefreunde, die mir ans Herz gewachsen waren und mich treffen wollten – unmöglich. Bloggertreffen, Twittertreffen… unmöglich. Schon der Gedanke machte mir so Angst, dass ich nächtelang wach lag. Oft sagte ich Treffen zu und sagte dann kurz vorher ab… „Kind hat Fieber“, „ich bin krank“ oder ich sagte gar nichts. Ich hatte Angst, dass ich zu einem Bewerbungsgespräch irgendwo eingeladen werden könnte, wo ich noch nie war… ich hätte nicht hinfahren können und nicht gewusst, wie ich das hätte erklären können… oder ich hätte einen Freund, ein Kind, meine Frau mitnehmen müssen…

Plötzlich war da nur noch Angst und ich hatte keine Kontrolle mehr.

Soll ich über meine Angststörung schreiben oder nicht?

Angst kann lähmen. Irgendwie fällt es mir schwer, über das zu schreiben, was mich bis vor kurzem wirklich einschränkte: eine Angststörung.

Ich überlege, ob ich darüber schreiben kann – vor allem, seit ich für mich einen Weg heraus gefunden habe, aber das ist definitiv keine Patentlösung. Ich will einfach nicht, dass meine Gedanken als Ratschlag oder gar Lösung präsentiert werden…

Kaffee?

Es ist Sonntag und ich schreibe an einer Rezension. In den Ferien, wenn die Kinder den ganzen Tag in meiner Nähe sind, ist es nicht so leicht erotische Unterhaltungselektronik in Ruhe zu fotografieren 🙂 also dauerte es diesmal ein wenig länger.

Im neu eingerichteten Büro am eigenen Schreibtisch zu sitzen und dabei Kaffee zu trinken, während ich an Texten arbeite, ist sehr angenehm. Nebenbei notiere ich mir Eindrücke meiner Reise nach Krefeld. Irgendwie muss ich diese positiven Erlebnisse mit den tollen Menschen für mich abspeichern.

Und ganz nebenbei verstreicht die Zeit. Gelegentlich macht mein Handy ein Geräusch… aber heute ist ein ruhiger Tag. Der letzte Tag der Ferien.